Lebensmittel Aktien gelten für viele Anleger als defensive Investments. Der Grund liegt auf der Hand: Gegessen wird schließlich auch dann, wenn die Wirtschaft schwächelt, die Inflation steigt oder die Börsen unter Druck geraten.
Große Nahrungsmittelkonzerne profitieren deshalb häufig von einer weitgehend stabilen Nachfrage und etablierten Marken. Ganz ohne Risiken ist die Branche dennoch nicht. Steigende Kosten für Rohstoffe, Energie und Transport können die Margen belasten. Gleichzeitig verändern sich Konsumgewohnheiten, während Handelsketten und andere Hersteller um Marktanteile kämpfen.
Welche Unternehmen besonders interessant sind, worauf Anleger bei der Auswahl achten sollten und welche Chancen und Risiken Lebensmittel Aktien bieten, zeigen wir hier.
Lebensmittel Aktien – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Lebensmittel Aktien sind Anteile börsennotierter Unternehmen aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.
💡 Die Nachfrage nach Lebensmitteln ist im Vergleich wenig von der Konjunktur abhängig, weshalb die Branche häufig als defensiv gilt.
💡 Starke Marken und Preissetzungsmacht können Unternehmen dabei helfen, ihre Position und Margen auch bei steigenden Kosten zu behaupten.
💡 Viele etablierte Lebensmittelkonzerne zahlen regelmäßig Dividenden, eine Ausschüttung ist jedoch nicht garantiert.
Lebensmittel Aktien gelten für viele Anleger als defensive Investments. Der Grund liegt auf der Hand: Gegessen wird schließlich auch dann, wenn die Wirtschaft schwächelt, die Inflation steigt oder die Börsen unter Druck geraten.
Große Nahrungsmittelkonzerne profitieren deshalb häufig von einer weitgehend stabilen Nachfrage und etablierten Marken. Ganz ohne Risiken ist die Branche dennoch nicht. Steigende Kosten für Rohstoffe, Energie und Transport können die Margen belasten. Gleichzeitig verändern sich Konsumgewohnheiten, während Handelsketten und andere Hersteller um Marktanteile kämpfen.
Welche Unternehmen besonders interessant sind, worauf Anleger bei der Auswahl achten sollten und welche Chancen und Risiken Lebensmittel Aktien bieten, zeigen wir hier.
Lebensmittel Aktien – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Lebensmittel Aktien sind Anteile börsennotierter Unternehmen aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.
💡 Die Nachfrage nach Lebensmitteln ist im Vergleich wenig von der Konjunktur abhängig, weshalb die Branche häufig als defensiv gilt.
💡 Starke Marken und Preissetzungsmacht können Unternehmen dabei helfen, ihre Position und Margen auch bei steigenden Kosten zu behaupten.
💡 Viele etablierte Lebensmittelkonzerne zahlen regelmäßig Dividenden, eine Ausschüttung ist jedoch nicht garantiert.
Was sind Lebensmittel Aktien und warum gelten sie als defensiv?
Lebensmittel begleiten uns durch jede Konjunkturphase. Hinter der Nachfrage nach Essen und Getränken stehen jedoch mitunter sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Es ist deshalb wichtig zu wissen, welche Unternehmen überhaupt zu diesem Bereich gehören.
Was zählt zu Lebensmittel- und Nahrungsmittel Aktien?
Unter Lebensmittel Aktien sind vor allem Wertpapiere von börsennotierten Unternehmen zu verstehen, die Lebensmittel oder Getränke herstellen, verarbeiten und vermarkten. Je nach Abgrenzung können auch Lebensmittelhändler und Zulieferer der Lebensmittelbranche zugerechnet werden.
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Bereich |
Typische Unternehmen |
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Lebensmittelhersteller |
Produzenten von verpackten Lebensmitteln, Süßwaren oder Grundnahrungsmitteln |
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Getränkehersteller |
Produzenten von Softdrinks, Kaffee und anderen Getränken |
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Lebensmittelhändler |
Supermärkte und andere Händler |
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Zulieferer |
Anbieter von Zutaten, Verpackungen oder anderen Vorprodukten |
Aus Anlegerperspektive ist die Unterscheidung allerdings relevant. Ein Lebensmittelhersteller verdient sein Geld anders als ein Supermarkt oder ein Unternehmen, das Verpackungen und Zutaten liefert. Gemeinsam ist ihnen jedoch die Verbindung zum Konsum des täglichen Bedarfs.
Warum gelten Lebensmittel Aktien als defensive Aktien?
Überwiegend werden Lebensmittel den sogenannten Basiskonsumgütern zugerechnet. Anders als bei Autos, Möbeln oder Luxusartikeln lässt sich ihr Konsum nur begrenzt aufschieben. Selbst wenn Haushalte bei einer schwachen Konjunktur weniger Geld zur Verfügung haben, müssen sie weiterhin einkaufen.
Die Umsätze von Lebensmittelherstellern reagieren deshalb in der Regel weniger stark auf Konjunkturschwankungen als die vieler zyklischer Unternehmen.
Folgende Eigenschaften können den defensiven Charakter etablierter Nahrungsmittelkonzerne unterstützen:
- Stabile Nachfrage: Lebensmittel werden unabhängig von der wirtschaftlichen Lage benötigt, wodurch die Nachfrage vergleichsweise konstant bleiben kann.
- Starke Marken: Bekannte Marken schaffen Vertrauen und können dazu beitragen, dass Kunden einem Produkt auch bei steigenden Preisen treu bleiben.
- Breites Sortiment: Verschiedene Produktgruppen und Absatzmärkte verteilen das Geschäftsrisiko und reduzieren die Abhängigkeit von einzelnen Produkten.
- Planbare Cashflows: Stetige Umsätze können für vergleichsweise gut planbare Mittelzuflüsse sorgen, die beispielsweise für Investitionen, den Schuldenabbau oder Dividenden genutzt werden können.
Defensiv bedeutet allerdings nicht, dass Lebensmittel Aktien automatisch vor Verlusten schützen oder besonders hohe Renditen versprechen. Ihre Stärke liegt vielmehr in der vergleichsweise hohen Stabilität des zugrunde liegenden Geschäftsmodells.
Sind Lebensmittel Aktien krisensicher?
Ganz klar: Nein. Sie als krisensichere Aktien zu bezeichnen wäre irreführend, da auch ein Lebensmittelkonzern in wirtschaftlich schwieriges Fahrwasser geraten und seine Aktie entsprechend fallen kann.
Steigen beispielsweise die Preise für Getreide, Zucker, Kakao, Milch oder Energie deutlich, erhöht das zunächst die Produktionskosten. Unternehmen stehen dann vor der Entscheidung, wie viel davon sie an die Händler und Verbraucher weitergeben können.
Gelingt dies nicht vollständig, geraten die Margen unter Druck. Gleichzeitig können Inflation und eine schwächere Kaufkraft dazu führen, dass Verbraucher auf günstigere Produkte oder Handelsmarken ausweichen.
Des Weiteren bleiben Lebensmittel Aktien nicht vor unternehmensspezifischen Herausforderungen verschont: Rückrufe, Qualitätsprobleme, Fehlentscheidungen beim Produktportfolio oder verlorene Marktanteile können selbst einen grundsätzlich defensiven Konzern belasten.
Lebensmittel Aktien sind daher nicht vor Verlusten geschützt. Ihre defensive Eigenschaft beschreibt eher die vergleichsweise stabile Nachfrage nach den Produkten, nicht die Entwicklung des Aktienkurses.

Welche Lebensmittel Aktien gibt es?
Auf der Suche nach Lebensmittel Aktien stößt du schnell auf eine äußerst heterogene Gruppe von Unternehmen. Das liegt daran, dass hinter dem Begriff nicht nur Hersteller von Grundnahrungsmitteln, sondern auch große Konzerne mit Marken aus Bereichen wie Getränken, Süßwaren, Tiefkühlprodukten oder Tiernahrung stehen.
Bekannte Lebensmittel Aktien im Überblick
Zu den bekannten internationalen Unternehmen aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie gehören unter anderem:
- Nestlé (NESN.CH): Der Schweizer Konzern deckt mit Kaffee, Süßwaren, Fertiggerichten, Babynahrung und Tiernahrung zahlreiche Bereiche ab. Die breite Produktpalette und internationale Präsenz unterscheiden Nestlé von stärker spezialisierten Wettbewerbern.
- PepsiCo (PEP.US): Das Unternehmen ist weit mehr als ein reiner Getränkehersteller. Neben Pepsi gehören auch Snacks und Lebensmittel zum Portfolio, wodurch verschiedene Konsumbereiche unter einem Konzerndach zusammengeführt werden.
- Coca-Cola (KO.US): Im Gegensatz zu PepsiCo konzentriert sich Coca-Cola stärker auf Getränke. Eine wichtige Rolle spielen dabei bekannte Marken und das weltweit ausgebaute Vertriebsnetz.
- Mondelez International (MDLZ.US): Der Konzern ist insbesondere für Snacks und Süßwaren bekannt. Zum Markenportfolio gehören beispielsweise Oreo und Milka.
- Kraft Heinz (KHC.US): Der Lebensmittelkonzern konzentriert sich vor allem auf verarbeitete Lebensmittel und verfügt mit Marken wie Heinz über weltweit bekannte Produkte.
- Unilever (ULVR.UK): Das Unternehmen verbindet das Lebensmittelgeschäft mit anderen Konsumgütern. Neben Lebensmitteln und Erfrischungen ist der Konzern unter anderem in den Bereichen Körperpflege und Haushaltswaren aktiv.
Die Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Geschäftsmodelle innerhalb des Sektors ausfallen können. Während einige Unternehmen stark auf einzelne Produktkategorien spezialisiert sind, verteilen andere ihr Geschäft auf zahlreiche Bereiche.
Nicht vergessen - über XTB stehen dir zahlreiche internationale Aktien aus den unterschiedlichsten Märkten für den Handel zur Verfügung. Für die Recherche kannst du auf den Aktien-Screener in der Plattform zurückgreifen, um Unternehmen schnell nach verschiedenen Merkmalen zu filtern und miteinander zu vergleichen.
Welche Lebensmittel Aktien gibt es aus Deutschland?
Bei den Lebensmittel Aktien aus Deutschland ist die Auswahl großer, international ausgerichteter Konzerne überschaubar.
Als ein bekanntes Beispiel lässt sich aber Südzucker (SZU.DE) anführen. Der Mannheimer Konzern ist vor allem in der Zuckerproduktion tätig, hat sein Geschäft inzwischen jedoch deutlich breiter aufgestellt und ist unter anderem in den Bereichen Frucht, Stärke und Tiefkühlprodukte aktiv.
Daneben gibt es einige börsennotierte deutsche Unternehmen mit Verbindungen zur Lebensmittelbranche, die allerdings nicht als klassische, breit aufgestellte Lebensmittelkonzerne einzuordnen sind.
Das ist bei der Suche nach Nahrungsmittel Aktien wichtig: Nicht jedes Unternehmen, das Lebensmittel produziert, vertreibt oder als Zulieferer daran beteiligt ist, besitzt dasselbe Geschäftsprofil wie ein globaler Markenhersteller.
Viele der weltweit führenden Lebensmittel Konzerne stammen aus den USA, der Schweiz, Großbritannien oder anderen europäischen Märkten. Ein Blick abseits der nationalen Grenzen ist für Anleger daher sinnvoll, nicht zuletzt, weil sich die Geschäftsmodelle, Markenportfolios und regionalen Abhängigkeiten erheblich unterscheiden.
Wie lassen sich die besten Lebensmittel Aktien finden?
Die „beste“ Lebensmittel Aktie gibt es nicht pauschal. Ein Unternehmen kann ein starkes Geschäftsmodell besitzen und trotzdem unattraktiv sein, wenn seine Aktie bereits sehr hoch bewertet ist. Bei der Auswahl lohnt es sich deshalb, mehrere Faktoren gemeinsam zu betrachten:
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Kriterium |
Worauf solltest du achten? |
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Markenstärke |
Bekannte Marken und hohe Marktanteile können die Kundenbindung stärken und Vorteile gegenüber Wettbewerbern schaffen. |
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Preissetzungsmacht |
Kann das Unternehmen höhere Kosten über steigende Preise weitergeben, ohne deutlich an Absatz zu verlieren? |
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Wachstum |
Prüfe nicht nur steigende Umsätze, sondern auch, ob Absatz, Marktanteile oder neue Produktkategorien zum Wachstum beitragen. |
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Operative Marge |
Stabile oder steigende Margen können auf effiziente Abläufe und eine gute Kostenkontrolle hindeuten. |
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Free Cashflow |
Ein solider freier Cashflow schafft Spielraum für Investitionen, Dividenden, Aktienrückkäufe oder den Schuldenabbau. |
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Verschuldung |
Eine hohe Schuldenlast kann insbesondere bei steigenden Zinsen oder einer schwächeren Geschäftsentwicklung zum Risiko werden. |
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Bewertung |
Kennzahlen wie das KGV oder die Free-Cashflow-Rendite lassen sich mit Wettbewerbern und historischen Werten vergleichen. |
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Dividendenqualität |
Neben der Dividendenrendite sind unter anderem Ausschüttungsquote und Free Cashflow entscheidend für die Tragfähigkeit der Dividende. |
Entscheidend ist das Gesamtbild: Starke Marken oder eine attraktive Dividende allein machen noch keine interessante Aktie. Geschäftsqualität, finanzielle Stabilität und Bewertung sollten immer gemeinsam betrachtet werden.
Welche Chancen und Risiken haben Lebensmittel Aktien?
Lebensmittelhersteller sind Teil eines globalen Geschäfts, in dem Rohstoffpreise, Verbrauchertrends und Wettbewerb laufend für neue Bedingungen sorgen. Daraus ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken für Anleger.
Welche Chancen bietet die Lebensmittelbranche Anlegern?
Zu den wichtigsten Chancen von Lebensmittel Aktien gehören:
- Stabile Nachfrage: Lebensmittel zählen zum täglichen Bedarf und werden auch in wirtschaftlich schwächeren Phasen benötigt.
- Wachsende Absatzmärkte: Das langfristige Wachstum der Weltbevölkerung und die Expansion in neue Regionen können zusätzliche Absatzmöglichkeiten schaffen.
- Neue Konsumtrends: Gesündere Ernährung, Premiumprodukte und neue Produktkategorien eröffnen Lebensmittelherstellern zusätzliche Wachstumsfelder.
- Starke Marken: Etablierte Marken können die Kundenbindung fördern und Unternehmen dabei helfen, höhere Preise am Markt durchzusetzen.
- Skaleneffekte: Große Produktionsmengen können die Stückkosten senken und damit Kostenvorteile gegenüber kleineren Wettbewerbern schaffen.
- Etablierte Vertriebsnetze: Große Konzerne verfügen häufig über einen guten Zugang zu Supermärkten und anderen wichtigen Verkaufskanälen.
Welche Risiken können die Entwicklung von Lebensmittel Aktien belasten?
Den Chancen stehen verschiedene branchenspezifische Risiken gegenüber:
- Schwankende Rohstoffpreise: Steigende Preise für Kakao, Zucker, Kaffee oder Getreide können die Produktionskosten und damit die Margen belasten.
- Höhere Energie- und Transportkosten: Zusätzlicher Kostendruck lässt sich nicht immer vollständig über höhere Verkaufspreise weitergeben.
- Währungsrisiken: International tätige Lebensmittelkonzerne können durch Wechselkursschwankungen belastet werden.
- Konkurrenz durch Handelsmarken: Wechseln Verbraucher verstärkt zu günstigeren Eigenmarken, können etablierte Hersteller Absatz und Marktanteile verlieren.
- Regulatorische Anforderungen: Neue Vorgaben zu Kennzeichnungen, Verpackungen oder Inhaltsstoffen können zusätzliche Kosten verursachen.
- Veränderte Konsumgewohnheiten: Auch bekannte Marken sind nicht vor Nachfrageverschiebungen geschützt. Unternehmen müssen ihr Sortiment deshalb laufend an neue Bedürfnisse und Trends anpassen.
Welchen Einfluss hat ein verändertes Konsumverhalten auf die Lebensmittelbranche?
Für Anleger reicht es nicht aus, allein auf die Größe oder Bekanntheit eines Lebensmittelkonzerns zu schauen. Gesundheitsbewusstsein, Nachhaltigkeit und die Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen verändern Teile des Marktes. Unternehmen müssen bestehende Produkte anpassen oder können neue Wachstumsfelder erschließen.
Langfristig kommt es deshalb darauf an, wie gut sich Lebensmittelhersteller auf veränderte Bedürfnisse einstellen. Selbst etablierte Konzerne müssen ihr Sortiment weiterentwickeln, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Bei der Beurteilung von Lebensmittel Aktien lohnt sich daher auch der Blick darauf, ob das Geschäftsmodell zu den Konsumgewohnheiten von morgen passt.
Wie kann man Lebensmittel Aktien kaufen?
Zum Kauf von Lebensmittel Aktien brauchst du keine komplizierte Anlagestrategie. Stattdessen kommt es auf einen strukturierten Ablauf an, der unter anderem die Unternehmensanalyse sowie einen Vergleich von Chancen und Risiken umfasst.
Lebensmittel Aktien kaufen – Schritt für Schritt
- Depot eröffnen: Zunächst benötigst du ein Wertpapierdepot bei einem Broker, über das du die gewünschten Lebensmittel Aktien handeln kannst.
- Unternehmen recherchieren: Vergleiche mögliche Kandidaten hinsichtlich Geschäftsmodell, Umsatz- und Gewinnentwicklung, Verschuldung, Bewertung und Preissetzungsmacht.
- Chancen und Risiken abwägen: Prüfe beispielsweise, wie abhängig ein Unternehmen von einzelnen Produktkategorien, Rohstoffpreisen oder bestimmten Absatzmärkten ist.
- Investment und Order festlegen: Hast du dich für eine Aktie entschieden, bestimmst du den Investitionsbetrag und wählst eine passende Orderart für den Kauf.
- Investment beobachten: Auch nach dem Kauf solltest du die Geschäftsentwicklung, Bewertung und wichtige Unternehmensnachrichten regelmäßig im Blick behalten.
- Auf Diversifikation achten: Mehrere Lebensmittel Aktien können zwar das unternehmensspezifische Risiko reduzieren, schützen aber nicht vor Risiken, die den gesamten Sektor betreffen. Eine breitere Streuung über verschiedene Branchen und Anlageklassen bleibt daher wichtig.
Einzelkauf oder Sparplan: Wie kann man regelmäßig in Lebensmittel Aktien investieren?
Abseits eines einmaligen Kaufs können regelmäßige Aktiensparpläne interessant sein. Dabei wird beispielsweise jeden Monat ein festgelegter Betrag investiert. Das kann helfen, nicht ausschließlich von einem einzelnen Einstiegszeitpunkt abhängig zu sein.
Teilaktien (Fractional Shares) senken zusätzlich die Einstiegshürde. Statt immer eine vollständige Aktie kaufen zu müssen, lässt sich dadurch auch ein kleinerer Betrag auf verschiedene Unternehmen verteilen.
Falls du die Auswahl einzelner Titel vermeiden möchtest, kannst du außerdem einen breit gestreuten ETF nutzen und damit indirekt in zahlreiche Unternehmen investieren.
Welche Möglichkeiten bietet XTB beim Investieren in Lebensmittel Aktien?
Bei XTB steht Anlegern wie dir eine große Auswahl an internationalen Lebensmittel Aktien zur Verfügung. Für Aktien und ETFs zahlst du bis zu einem monatlichen Gesamtumsatz von 100.000 Euro keine Kommission (danach entstehen Kosten, Details: xtb.com/de/aktien), was deiner Rendite unmittelbar zugutekommt. Dank Teilaktien hast du ferner die Chance, bereits mit kleinen Beträgen effizient an der Börse zu starten.
Mindestens eine nähere Betrachtung wert sind die XTB Sparpläne, wenn du regelmäßig etwas zur Seite legen möchtest. Anleger können darin Einzelaktien wie auch ETFs kombinieren und die Gewichtung selbst bestimmen. So lässt sich beispielsweise ein Sparplan mit mehreren Lebensmittel Aktien aufbauen oder einzelne Lebensmittelwerte mit einem breit gestreuten ETF verbinden.
Damit du sauber recherchieren und darauf basierend eine fundierte Auswahl treffen kannst, gibt dir XTB vielfältige Analyse- und Informationswerkzeuge an die Hand. Und noch etwas: Solltest du nicht sofort investieren wollen, nutze doch das attraktive Zinsangebot von XTB. So erhältst du Zinsen, selbst wenn dein Kapital gerade nicht angelegt ist.
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FAQ
Lebensmittel Aktien sind Aktien börsennotierter Unternehmen, die Lebensmittel oder Getränke herstellen beziehungsweise vertreiben. Dazu zählen sowohl große internationale Markenhersteller als auch Unternehmen aus spezialisierten Bereichen.
Zu den bekannten Unternehmen zählen unter anderem Nestlé, PepsiCo, Coca-Cola, Mondelez, Kraft Heinz, Unilever und Südzucker. Die Geschäftsmodelle unterscheiden sich allerdings deutlich.
International gehören Nestlé, Coca-Cola und PepsiCo zu den prominentesten Konzernen. Ihre starken Marken und globalen Vertriebsstrukturen machen sie zu etablierten Unternehmen der Branche.
Ein bekanntes Beispiel ist Südzucker. Die Auswahl großer, international tätiger deutscher Lebensmittelkonzerne ist im Vergleich zu den USA oder anderen europäischen Märkten allerdings begrenzt.
Einige etablierte Lebensmittelkonzerne schütten regelmäßig Dividenden aus. Eine hohe Dividendenrendite allein ist jedoch kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend sind unter anderem der Cashflow, die Ausschüttungsquote und die finanzielle Stabilität des Unternehmens.
Nein, nicht im engeren Sinne. Lebensmittel gehören zwar zum täglichen Bedarf, wodurch die Nachfrage häufig weniger konjunkturabhängig ist. Trotzdem können Aktienkurse fallen und Unternehmen etwa durch steigende Rohstoffkosten, Inflation oder Wettbewerbsdruck belastet werden. Merke: Keine Aktie ist zu 100% sicher.
Lebensmittel zählen überwiegend zu den Basiskonsumgütern. Verbraucher benötigen sie also auch bei einer schwächeren Wirtschaftslage, weshalb die Nachfrage tendenziell stabiler sein kann als bei stark konjunkturabhängigen Produkten.
Wichtige Kriterien sind unter anderem die Umsatz- und Gewinnentwicklung, Margen, Free Cashflow, Verschuldung, Bewertung, Markenstärke und Preissetzungsmacht. Auch die Entwicklung der Dividende kann relevant sein.
Ja. Je nach Broker lassen sich einzelne Aktien regelmäßig besparen. Bei XTB können Anleger beispielsweise Aktien und ETFs in individuellen Sparplänen kombinieren.
ETFs sind grundsätzlich breiter gestreut und können deshalb das Risiko einzelner Unternehmen reduzieren. Wer gezielt in bestimmte Lebensmittelkonzerne investieren möchte, kann dagegen Einzelaktien auswählen. Welche Variante sinnvoller ist, hängt von Anlageziel, Risikobereitschaft und gewünschtem Aufwand ab.
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Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte
Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.
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